Claudia Jeske-Krafft

Heilpraktikerin für Psychotherapie    Entspannungstherapeutin 

„Das Leben gehört dem Lebendigen an, und wer lebt, muß auf Wechsel gefasst sein.“

Johann Wolfgang von Goethe

         .......ein Heilpraktiker für Psychotherapie?


Jeder von uns kennt einen Heilpraktiker oder weiß um jemanden in seinem Bekanntenkreis, der einen Heilpraktiker regelmäßig aufsucht. Zur Linderung von Beschwerden, Unterstützung der schulmedizinischen Therapien, zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden. Im Fachjargon wird er liebevoll der "Große Heilpraktiker" genannt. Weil er sich um den Körper kümmert, mit Diagnose und Behandlung. Globuli sind übrigens nicht die einzige Methode, mit denen der Heilpraktiker Ihnen helfen kann.  (vom Gesetzgeber erlaubt ist ihm auch die Behandlung bestimmter seelischer Erkrankungen). 

Der Heilpraktiker begrenzt auf das Gebiet für Psychotherapie - in dieser Berufsbezeichnung ist die Unterscheidung schon erkennbar: begrenzt: Das schließt den Körper aus, er kümmert sich um das seelische Wohlbefinden des Patienten und weiß um deren Erkrankungsmöglichkeiten. 

Mit wissenschaftlich anerkannten Methoden wie Gesprächspsychotherapie nach Rogers, Kognitive Verhaltenstherapie,  Autogenes Training, Meditation .

Viel Enthusiasmus, viel Lernwille und sehr viel Verzicht auf Freizeit ist der Heilpraktiker für Psychotherapie bereit zu geben, wenn der Entschluß, diese Berufsausbildung anzugehen, steht. 

Denn an oberster Stelle steht für den Heilpraktiker egal ob "Groß" oder "begrenzt auf das Gebiet der Psychotherapie" dem leidenden Menschen helfen zu wollen. Und das kann er ausschließlich mit einem umfangreichen Wissen um mögliche Erkrankungen, um deren Entstehung und die Möglichkeiten der Linderung. 

Wie kommt er an dieses Wissen? Ja- inzwischen dürfte es vielen bekannt sein: Die Zugangsvorraussetzungen zu der Prüfung für Psychotherapie sind tatsächlich äußerst gering. Das finde ich auch nicht gut. Was aber vielleicht keiner weiß: Zur Prüfung zugelassen zu sein ist das eine. Jedoch die Prüfung bestehen  - das ist das andere. Der Heilpraktiker für Psychotherapie hat eine schriftliche und eine mündliche Prüfung  zu bestehen. Ein Amtsarzt für Psychiatrie ist immer in diesem Gremium dabei. Wer sich hier nicht intensiv mit dem Stoff beschäftigt hat, hat keine Chance zu bestehen, auch die schriftliche Überprüfung nicht. 

Das Grundlagenwerk für den Heilpraktiker für Psychotherapie ist der "ICD 10. (Klassifikation psychischer Störungen).

Übrigens: In absehbarer Zeit erscheint das Nachfolgewerk, der ICD 11. Und von der WHO ist der "Burn out" offiziel anerkannt in dieses Werk mit aufgenommen zu werden. Der Burn out ist allerdings nur im Zusammenhang mit beruflichen Beschwerden zu diagnostizieren. 

In vielen Präsenzunterrichten, mit sehr viel Eigenstudium, mit sich selbst auferlegten Stundenplände arbeitet sich der Heilpraktiker meist jahrelang durch den Stoff um die Prüfung erfolgreich abschließen zu können.

In den meisten Fällen geschieht das nebenberuflich. Ich bin  Integrationsassistentin für ein Kind mit einer schweren Form frühkindlichem Autismus im schulischen und privaten Bereich. Die Zusammenarbeit mit dem Kind wird unterstützt durch den gezielten Austausch mit Therapeuten und Fachbereichsleitern. Regelmäßige fundierte Fortbildungen bieten einen hohen Förderstandard für das Kind und qualifizierte Arbeit. 

 Ganz wichtig allerdings ist mir immer die Besuchsdienstausbildung mit meiner Labradordame "Alice" beim DRK gewesen. 

Seniorenheime und ein Kinderheim freuten sich immer sehr über Alice`` Besuch. Nach einer Ausbildung Ergotherapie habe ich meinen Lebensunterhalt überwiegend im kaufmännischen Bereich verdient. Diese Zeit war sehr prägend und ich habe viel gelernt.

Missen möchte ich diese Erfahrungen nicht. Nichts desto Trotz: Nach einer Beschäftigung sowohl in einer psychosomatischen Klinik als auch in einer Schmerzklinik, wollte ich gerne etwas verändern und ich schlug meinen oben beschriebenen Weg ein. Ich fühle mich wohl und glücklich dabei. 

 
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